SELK Marzahn
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  • Ist Weihnachten jetzt vorbei?

    Was haben wir uns alles für Mühe gegeben, den Adventskranz gebunden, die Kerzen angesteckt, den Baum ausgesucht und liebevoll geschmückt. So das war's? Der Alltag hat uns wieder?

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    Die Weihnachtskerzen sind eh schon heruntergebrannt. Wie lange wollen wir den Baum noch stehen lassen?

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    Der Baumschmuck ist herabgefallen und zerbrochen. Kann jetzt alles entsorgt und weggeräumt werden?

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    Ist Weihnachten in unserem Herzen angekommen? Haben wir den Glanz gesehen, den Duft gerochen, gekostet und geschmeckt, was Weihnachten ist? Zwei Botschaften waren es doch die der Engel gebracht hatte. „Siehe ich verkündige euch große Freude; denn euch ist heute der Heiland geboren.“ und die Engel singen „Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“

    Und das ist es doch, was wir anderen bereitet haben: Freude. Das ist es doch, was die Geschenke ausdrücken wollten, der Besuch, das Essen, die gemeinsam verbrachte Zeit: Freude und etwas von 'Frieden auf Erden'.

    Mit beiden Botschaften sind wir noch lange nicht zu Ende. Die Erde dreht sich weiter, irgendwann müssen wir das Weihnachtszimmer wieder verlassen und hinaus auf die Straße. Irgendwann hören wir die Nachrichten und sind entsetzt über so viel Säbelrasseln.

    Weihnachten ist noch nicht vorbei. Denn Weihnachten ging nicht von uns aus. Wir sind weit entfernt von Freude und Friede. Weihnachten ging von Gott aus. Gott gibt diese Welt nicht verloren, sondern setzt sich ihr aus. Er nimmt in Jesus teil an unserem Schicksal. Gott adelt die Welt und macht sie durch seinen Sohn Jesus Christus heller, freundlicher, menschlicher. Gott wird Mensch, dir Mensch zugute.

    Weihnachten geht weiter. Am 06. Januar feiern wir das Epiphaniasfest, Heilige Drei Könige. Aus fernen Ländern sind weise Männer dem Stern gefolgt. Und sie erkennen im Kind in der Krippe das Licht der Welt.

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    Und wir wollen uns die ganze Epiphaniaszeit von diesem Licht bescheinen lassen. Gott ist treu. Sein Sohn steht zu uns. Christus gibt sein Leben für uns dahin, dass wir das Leben haben in seinem Namen. Der Tod Jesu am Kreuz ist nicht das letzte, sondern Christus hat den Tod besiegt. Deshalb ist auf dem weißen Altarbehang ein Schaf mit einer Siegesfahne dargestellt.

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    Ja, es geht weiter. Wir feiern Gott in unserer Mitte, jeden Sonntag im Gottesdienst und jeden Dienstag in der Bibelstunde. Da lassen wir uns von ihm und seinem Wort beschenken. Da erfahren wir Freude, Orientierung, Frieden und Hilfe für den Alltag.

    Herzlich lade ich Sie ein,

    sonntags um 10 Uhr zu uns zu kommen. (Außer am 3. Sonntag im Monat, da feiern wir um 11.15 Uhr unseren Gottesdienst)

    Kommen Sie auch zur Bibelstunde, dienstags um 19.30 Uhr. Dort kommen wir über Glauben und Zweifel ins Gespräch und suchen Antworten für unser Leben aus Gottes Wort.

    Pastor

    Herzlich grüßt Sie

    Ihr Pfarrer

    Kirsten Burghard Schröter